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10.01.2012

von Dr. Norbert

Eine Risikolebensversicherung

Risikolebensversicherungen ermöglichen es, finanziell abhängige Personen auch nach dem eigenen Ableben wirtschaftlich abzusichern. Der Beitrag ist dabei relativ gering. Er richtet sich nach Alter und Gesundheit des Versicherten und der Versicherungssumme. Leben Bei der Ergodirekt kostet eine Risikolebensversicherung beispielsweise für einen 28jährigen Mann, der Nichtraucher ist und den Vertrag über 12 Jahre und eine Versicherungssumme von 150.000 ? abschließt nur 3,52 ? monatlich. Hier wird deutlich, wie viel besser die Familie bereits mit geringer monatlicher Belastung abgesichert ist. Sobald ein oder mehrere Personen finanziell abhängig sind, sollte man über eine Lebensversicherung nachdenken. Mit einem Abschluss kann man gewährleisten, dass sie ihren Lebensstandard halten können. Gerade bei Eigentumswohnungen oder Häusern kann man so verhindern, dass die Hinterbliebenen ausziehen müssen, weil finanzielle Mittel fehlen. Auch die Ausbildung der Kinder wird auf diese Weise wesentlich leichter. Eine Lebensversicherung lohnt sich also nur nicht für Alleinstehende und Studenten. Wichtig beim Abschluss ist es, alle Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß zu beantworten. Nur so ist der Vertrag nach dem Ableben gültig. Die meisten Versicherungen verzichten auf eine Gesundheitsprüfung, sodass kein zusätzlicher Weg zum Arzt oder Krankenhaus entsteht. Ausnahmen sind allerdings hohe Versicherungssummen und Alter des Versicherten. Wird man im Nachhinein zum Raucher, hat aber angegeben Nichtraucher zu sein, so sollte man dies der Versicherung mitteilen und die höheren Beiträge in Kauf nehmen. Der Vorteil eines langfristigen Vertrages ist übrigens, dass ein später abgeschlossener Vertrag durch eventuell bis dahin aufgetretene chronische Krankheiten wesentlich teurer sein kann. Es gilt hier also abzuwägen, ob man zu einem späteren Zeitpunkt erneut eine Risikolebensversicherung abschließen möchte. Gerade bei Elternteilen empfiehlt es sich zumeist, die Lebensversicherung so lange laufen zu lassen, bis mit dem Abschluss der Kinder gerechnet werden kann. Auf diese Weise können sie diese auch bei einem Verlust des Elternteils finanziell abgesichert beenden. Sind noch weitere Kinder geplant, sollte man die Laufzeit soweit es möglich ist nach diesen ausrichten, da es in den meisten Fällen nicht möglich ist, die Versicherungssumme ohne erneute Gesundheitsprüfung zu erhöhen. Die Höhe sollte normalerweise in etwa das Dreifache des Jahreseinkommens betragen. Sind zusätzlich Schulden vorhanden, sollten diese ebenfalls einkalkuliert werden. Bei hohen Summen sollte die Erbschaftssteuer ebenfalls berücksichtigt werden.